Eine Präsentation der Ausstellung, die anlässlich des 100. Geburtstages des polnischen Fotografen Edward Hartwig vorbereitet wurde. Edward Hartwig nimmt eine wesentliche Rolle in der polnischen Fotografiegeschichte der Nachkriegszeit ein. Hartwig verfremdete Bildgegenstände, arbeitete mit Überblendungen und Solarisationen, um Dynamik und Expressivität seiner Motive zu steigern. Darüber hinaus wählte er intensive Licht- und Schattenkontraste, führte reale und fantastische mit rein abstrakten Elementen zusammen. Die Ausstellung zeigt mit etwa 60 Schwarz-Weiß-Originalabzügen einen Querschnitt seiner unterschiedlichen Schaffensphasen nach 1950.
Ein Sonderbereich widmet sich dem Thema „Hartwig und seine Künstler”, bei dem die engen Kontakte zu Künstlerfreunden wie Hendryk Berlewi (1894-1967) und Tadeusz Kantor (1915-1990) thematisiert und im Werk gespiegelt werden.